Höhenmedizinische Forschung im Himalaya

Dienstag, 12. November 2013, 10:14 Uhr

Schweizer Höhenmediziner des Inselspitals, des Kantonsspitals Aarau, des Universitätsklinikums Leipzig und der Swiss Sport Clinic Bern bestiegen mit 40 freiwilligen Testpersonen den 7126 Meter hohen «Himlung Himal» in Nepal.

Sie sorgten dafür, dass die Forschung auch in dünner Luft nach allen Regeln der Kunst ablief: die Inselspital-Ärzte David Berger, Tobias Merz und Jacqueline Pichler Hefti. (Foto: zvg)

Im Oktober 2013 bestiegen Schweizer Höhenmediziner des Inselspitals, des Kantonsspitals Aarau, des Universitätsklinikums Leipzig und der Swiss Sport Clinic Bern mit 40 freiwilligen Testpersonen den 7126 Meter hohen «Himlung Himal» in Nepal.

Mit Tests der Hirn-, Herz- und Lungenfunktionen auf verschiedenen Höhenstufen untersuchten die Forschenden die physiologische Anpassungsvorgänge und Veränderungen der Funktion des Hirns, des Herz-Lungensystems und des Immunsystems. Die Auswertung von einigen Hundert gesammelten Blutproben und Forschungsdaten in den Universitätsspitälern von Bern und Leipzig wird ein bis zwei Jahre dauern. Die Erkenntnisse sollen dereinst auch Lungenkranken und anderen schwerkranken Menschen im Tiefland zugutekommen. 

Im "Hörpunkt" auf Radio SRF1 berichteten zwei Testpersonen aus dem Aargau über ihre Grenzerfahrungen in eisigen Höhen. 

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