Forschung in der Intensivmedizin

Wir arbeiten aktiv an der Weiterentwicklung der Intensivmedizin, mit vielen klinischen und experimentellen For­schungsprojekten und Projekten zur Pro­zessoptimierung und Qualitätssicherung.

Forschung stellt neben Krankenversorgung und Bildung/Lehre einen Kernprozess der Universitätsklinik für Intensivmedizin dar. Schwerpunkte der klinischen und experimentellen Forschung umfassen die Pathophysiologie und die Behandlung des (Multi-)Organversagens.

Die Universitätsklinik für Intensivmedizin steht in engem Austausch mit internen Partnerkliniken, mit vielen renommierten internationalen Forschungsnetzwerken (u. a. ANZICS, Australien/Neuseeland, CRIC Dänemark, Universitätsklinikum Jena), und nimmt an einer Vielzahl von internationalen klinischen multizentrischen Studien teil. Das klinische Studienteam wird hierbei von einem professionellen Team von Research Nurses unterstützt. Die experimentelle Forschungsplattform ist die Experimental Chirurgische Station (ESI) des Department for BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern. Am ESI betreibt die Universitätsklinik für Intensivmedizin experimentelle und Laborforschung und führt Forschung am Grosstiermodell durch (u.a. bei Sepsis). Alle von der Universitätsklinik für Intensivmedizin und im Verbund durchgeführten klinischen und experimentellen For­schungsprojekte verfolgen das Ziel, zu einem tieferen Verständnis der pathophysiologischen Abläufe bei kritischer Erkrankung beizutragen. Dies erfolgt im Sinne eines translationalen Ansatzes zur Entwicklung von innovativen Therapieansätzen.